Technische Ausstattung

Die folgende Hardware kommt aktuell (Stand April 2022) bei meinen Aufnahmen zum Einsatz:

Mikrofon

In den letzten Jahren habe ich einige Mikrofone getestet (Rode NT1A, Rode NT1, Rode Procaster). Bei jedem Modell gab es für mich einen Grund, weiter zu suchen. Entweder hat mich der obligatorische Pop-Filter gestört, weil er nun einmal eine Menge vom Sichtfeld verdeckt, oder der Klang konnte mich nicht ganz überzeugen. Bis ich dann richtig tief in die Tasche gegriffen habe, und das Shure SM7B gekauft habe. Es ist meiner Meinung nach das perfekte Mikrofon für unbehandelte Räume (also ohne Hall-Dämmung), da es sich um ein dynamisches Mikrofon handelt. Und der Pop-Filter ist bei diesem Modell integriert, stört also nicht!

Kondensator-Mikrofone, wie die o.g. Rode-Modelle (außer dem Procaster, das ist ebenfalls ein dynamisches Mikro) sind empfindlicher und nehmen sehr viel vom Raum mit auf, weshalb man sie oft in unbehandelten Räumen nicht so gut verwenden kann.

Mikrofon-Prozessor

dbx 286s

Ein gutes Studio-Mikrofon hat in der Regel einen XLR-Anschluss, weshalb man noch ein Audio-Interface, Kleinmixer oder Mikrofon-Prozessor benötigt um das Mikro am PC anzuschließen. Der Vorteil eines Mikrofon-Prozessors sind die zusätzlichen Featues, wie z.B. Kompressor, Gate, etc.

Ich habe mir den dbx 286s gekauft, weil er diese und weitere nützliche Funktionen (De-Esser, Enhancer) an Bord hat. Mit diesen kann man eine sehr brauchbare Qualität erzielen, die eine nachträgliche Bearbeitung der Tonspur überflüssig macht und somit eine große Zeitersparnis darstellt und die charakteristischen Eigenschaften der Stimme verstärkt.

Audio-Interface

Der dbx 286s kann zwar direkt an einer handelsüblichen Soundkarte betrieben werden. In meinem Setup hatte ich dabei aber mit Störgeräuschen zu kämpfen, weshalb die Anschaffung eines Audio-Interfaces nötig wurde. Wer keinen Mikrofon-Prozessor verwendet, kommt bei der Verwendung eines Mikrofons mit XLR-Anschluss sowieso nicht um die Anschaffung eines Audio-Interfaces herum. Alternative Kleinmixer sind zu Hauf am Markt verfügbar, aber unnötig wenn man schon einen guten Mikrofon-Prozessor hat.

Ich verwende ein Focusrite Scarlett 2i4 (2nd Gen).

Kopfhörer

dt990proedition

Beyerdynamic DT990 Pro „Limited Edition“ (250 Ohm) und nichts anderes kommt auf meine Ohren. Kein anderer den ich getestet habe, hat einen so wundervoll satten, weiten und kristallklaren Klang wie dieser. Sitzt perfekt auf meinem Kopf und sieht edel aus. In der Limited Edition sind die Ohrmuscheln aus schwarzem Stoff (sonst grau). Ich würde ihn jederzeit wieder kaufen! Und für den aktuellen Marktpreis gehört er nicht einmal zu den teuersten Modellen am Markt.

Ich bereue die Abkehr von einem Gaming-Headset zugunsten eines ordentlichen Studio-Kopfhörers keine Sekunde! Die Klang-Qualität ist definitiv um Welten besser!

Computer

Natürlich geht ohne PC gar nichts, darum folgt hier die Auflistung der momentan verwendeten Komponenten:

  • Intel Core i9-12900K (16 Cores)
  • 8 x Power Cores (3.2 GHz – 5.2 GHz)
    8 x Efficient-Cores (2.4 GHz – 3.9 GHz)
    30 MB L3 Cache, Sockel 1700
  • ASUS ROG MAXIMUS Z690 HERO (DDR5) Mainboard
  • ASUS TUF OC 3080Ti, 12 GB Grafikkarte
  • Creative SoundblasterX AE-5 Plus Soundkarte
  • 32 GB Corsair Vengeance DDR5-4800 CL40 RAM
  • SSD M.2 500 GB Samsung 980 Pro für Windows
  • SSD M.2 2 TB Samsung 970 EVO Plus für Aufnahme-Rohdaten
  • SSD 4 TB Samsung 870 EVO als Spiele-Speicher
  • HDD 16 TB WD Red Pro als Datenspeicher
  • 1000W be quiet! Dark Power P12 Netzteil

Internetleitung

Zum Hochladen der Videos steht mir ein Glasfaseranschluss zur Verfügung (FTTH). Damit lade ich Videos mit 200 MBit/s auf YouTube hoch. Das dauert dann nur noch etwa 1 Minute pro GB Daten. Ein Traum!