Hardware

Mikrofon

Shure SM 7B

Shure SM7B

Über einige Umwege (Rode NT1A, Rode Procaster, Rode NT1) bin ich letztendlich beim Shure SM7B gelandet. Problem der anderen Mikrofone waren entweder die notwendigen Popfilter, die vor dem Mikrofon angebracht werden müssen um den sogenannten Plosiv-Lauten (P, T, K) entgegen  zu wirken (NT1A und NT1) oder klangen einfach nicht so klar (Procaster). Das SM7B ist ein perfektes Mikrofon für unbehandelte Räume (also ohne weitere Hall-Dämmung), da es sich um ein dynamisches Mikrofon handelt. Die üblichen Großmembran-Mikrofone sind hier wesentlich empfindlicher und nehmen sehr viel vom Raum mit auf. Der Pop-Filter ist darüber hinaus integriert und nicht so aufdringlich wie bei anderen Mikrofonen. Ich halte trotzdem stets die Augen offen und werde vermutlich in Zukunft mit weiteren Mikrofonen experimentieren und den Text hier gegebenenfalls aktualisieren. (UVP: 429 Euro)

Mikrofon-Prozessor

Optional, aber sinnvoll!

dbx 286s

dbx 286s

Preamps gibt es wie Sand am Meer und zu beinahe beliebigen Preisen. Jedes Gerät mit seinen eigenen Stärken und Schwächen. Wer etwas mehr als nur einen Preamp (Verstärker) möchte, kann sich einen Mikrofon-Prozessor kaufen. Ich habe mich für den dbx 286s entschieden weil er zusätzlich zum reinen Verstärker auch noch Features wie Compressor, De-Esser, Enhancer und Gate enthält. Das sind aus meiner Sicht alles ziemlich unverzichtbare Dinge, wenn man saubere Tonqualität bieten möchte. Die Verwendung des dbx 286s ermöglicht mir den Ton völlig unbearbeitet im fertigenVideo zu verwenden: Riesen Zeitersparnis! (UVP: 229 Euro)

Audio-Interface

saffire6usb

Saffire 6 USB

Vor dem Audio-Interface habe ich den Mikrofon-Preamp direkt an der Soundkarte betrieben. Das ist zwar möglich aber leider anfällig für diverse Störgeräusche, so war anfangs immer ein leichtes Brummen bei der unbearbeiteten Aufnahme zu hören. Darum entschied ich mich für den Umstieg auf ein USB-Interface. Ich verwende das Focusrite Saffire 6 USB, denn die neueren Modelle von Focusrite haben ein rotes Aluminium-Gehäuse das mir überhaupt nicht gefallen hat. Daher der Griff zu einem älteren aber nicht schlechterem Modell. Die intern verwendeten Komponenten sind nahezu identisch. Und: das ganze muss ja auch einigermaßen ansprechend aussehen…  (UVP: 169 Euro, inzwischen nicht mehr erhältlich)

Kopfhörer

dt990proedition

DT 990 Pro

Ich verwende den Beyerdynamic DT990 Pro „Limited Edition“ (250 Ohm) Kopfhöhrer. Kein anderer, den ich getestet habe, hat einen so wundervoll satten und weiten Klang wie dieser. Sitzt perfekt auf meinem Kopf und sieht sehr edel aus. In der Limited Edition sind die Ohrmuscheln aus schwarzem Stoff (sonst grau). Ich würde ihn jederzeit wieder kaufen! Und für den aktuellen Marktpreis gehört er nicht einmal zu den teuersten Modellen am Markt. Ich bereue die Abkehr von einem Gamer-Headset zugunsten eines ordentlichen Studio-Kopfhörers keine Sekunde! Die Klang-Qualität ist definitiv um Welten besser! (UVP: 159 Euro)

Computer

Natürlich geht ohne PC gar nichts, darum folgt hier die Auflistung der momentan verwendeten Komponenten:

  • Intel Core i7-6900K
    8 x 3.2 GHz, 20 MB L3 Cache, Sockel 2011-3
  • ASUS TUF Sabertooth X99 Mainboard
  • Palit GameRock Premium NVIDIA GeForce GTX 1080
  • Creative Soundblaster ZxR Soundkarte
  • 32 GB DDR4-2666 Corsair Vengeance LPX black RAM
  • SSD 256GB Samsung 850 Pro für Windows
  • SSD 500GB Samsung 850 EVO für Aufnahmen
  • 2 x HDD 6 TB WD Red Pro als Datenspeicher
  • 760W Corsair AX760 Professional Series

Internetleitung

Zum Hochladen der Videos steht mir seit kurzem ein Glasfaseranschluß zur Verfügung (FTTH). Mit derzeit 200 MBit/s kann ich Videos hochladen. Eine Datei von 2 Gigabyte ist in der Regel in 2-3 Minuten hochgeladen. Ein Traum! Das hat zu DSL-Zeiten noch ca. 5-7 Stunden  gedauert…